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FW-Europaabgeordnete Ulrike Müller zu Besuch bei unseren Kandidaten für die Landtagswahl -

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Aktuell

08.10.2018

FW-Europaabgeordnete Ulrike Müller zu Besuch bei unseren Kandidaten für die Landtagswahl

Ein Journalistenbericht von Dieter Radziej, Obermain-Tagblatt

 

Altenkuntadt/Kronach. Ein breites Spektrum des Kommunalgeschehens konnten die Freie Wählergemeinschaft und die Mitglieder der Kreisvorstandschaft bei einem Treffen mit der Europaabgeordneten der Freien Wähler Ulrike Müller aufzeigen. Dabei waren die Landwirtschaft, die Energie und die Trinkwasserversorgung wichtige Themenbereiche.

Von Altenkunstadt aus, wo es den gebührenden Empfang für die Europaabgeordnete gegeben hatte, führte die Besichtigungstour zunächst zum landwirtschaftlichen Familienbetrieb Siegelin in Tiefenklein bei Küps. Hier bot sich im Gespräch mit der Inhaberfamilie und den hinzugekommenen Landwirten die Gelegenheit, die Sorgen und Nöte dieses Berufszweiges kennenzulernen. Mehrfach war den Ausführungen zu entnehmen, dass der Bauernstand dabei vor schwierigen Entscheidungen stehe, wie z.B., ob die Milchviehhaltung noch rentabel sei, oder wie mit der Muttersauenhaltung und der Ferkelaufzucht umzugehen sei. Hierbei war die Kastration von Ferkeln ein besonderes Thema und die Landwirte mahnten dabei an, dass Entscheidungen immer lange auf sich warten lassen, die natürlich stets eine Zeit der Unsicherheit für die Bauern bedeuten. Sie verdeutlichten, wie dies beispielsweise in anderen Ländern, auch innerhalb der EU, gehandhabt werde  und warfen die Frage auf, ob die deutschen Landwirte vielleicht ihre ganzen Babyferkel aus Dänemark exportieren sollten. Jedenfalls, so der Tenor, vermissen Landwirte häufig ganz einfach die Rückendeckung der

Politik. Auch die Diskussion um einen weiteren Nationalpark im Frankenwald, die Ausweisung von ökologischen Ausgleichsflächen, und wie schwierig es beispielsweise für

Bauern sei, Flächen hinzu zu pachten, waren weitere Themenbereiche. Hier verwies die Europaabgeordnete Ulrike Müller auf sich abzeichnende Entscheidungen und würdigte die Tätigkeit des gesamten Bauernstandes, der Tag und Nacht, vor allem auch mit viel Herz,

für seinen Berufsstand steht. Bei alledem sollten auch die politischen Verantwortlichen sich einmal wieder dessen erinnern, dass Bayern als eine Kulturlandschaft stets in einem besonderen Maße von Menschenhand gepflegt wurde und dies gelte es auch für kommende Generationen zu erhalten. Deshalb sei auch die Wertigkeit der Landwirtschaft hin und wieder in das richtige und angemessene Licht zu rücken und deren Bestand zu sichern, sagte Europaabgeordnete Ulrike Müller.

Die Tour führte die Freien Wähler mit der Europaabgeordneten dann zur Fernwasserversorgung von Oberfranken in Kronach, wo Werkleiter Markus Rauh die Führung übernahm. Er zeigte auf, dass es sich bei der FWO um einen Zweckverband handelt, dem acht Landkreise und sieben oberfränkische Städte, Gemeinden und Zweckverbände angehören. Die FWO bezieht ihr Wasser aus den heimischen Ressourcen, insbesondere auch aus der Ködeltalsperre. Dieses wird dann in Rieblich – dem Standort einer der modernsten Trinkwasseraufbereitungsanlagen -  aufbereitet und anschließend in das Fernleitungsnetz von Oberfranken und teilweise auch Unterfranken eingespeist. Dabei ist die FWO zugleich der größte Wasserversorger im Regierungsbezirk Oberfranken und verteilt von seinem Standort aus etwa zwanzig Prozent des oberfränkischen Trinkwassers. Gegenwärtig erhalten ca. 400.000 Einwohner und eine Vielzahl von Betrieben indirekt das Wasser über die FWO. Sie versorgt alljährlich 63 kommunale Partner mit bis zu 15 Millionen Kubikmeter bestem Trinkwasser. Die gesamte Anlage konnte dann die Abordnung der Freien Wähler mit der Europaabgeordneten Ulrike Müller im Rahmen einer Führung persönlich kennenlernen.

Insbesondere die Trockenheit war ein Diskussionsthema, wobei es erfreulicherweise, wie Werkleiter Markus Rauh ausführte, bei der FWO hinsichtlich der erforderlichen Trinkwassermenge keine Probleme gab, wenngleich der Klimawandel nicht zu übersehen sei.

Abschließend galt noch ein Besuch dem Unternehmen Münch-Energie in Rugendorf, wobei vor allem die alternativen und umweltfreundlichen Energieformen die  prägenden Themen waren.